Unsexy Blogpost: Ergonomie am Arbeitsplatz

Lasst mich eine neue Reihe auf meinem Blog eröffnen:

“Unsexy Blogposts”

In Folge 1 geht es um das in den sozialen Medien stiefmütterlich behandelte Thema Ergonomie. Und zwar Ergonomie am Arbeitsplatz. Es gibt ein Möbelstück, dem sehr wenig Aufmerksamkeit und Liebe geschenkt wird, nämlich ein Sitzmöbel namens “Stuhl”.

Genau. Auf dem sitzen wir tagein, tagaus und erledigen unsere mehr oder weniger wichtigen, dringenden, bahnbrechenden Jobs.

Während meiner letztjährigen Gründungsphase meiner Selbstständigkeit durfte das Wort “Gründerküche” wörtlich genommen werden. Ja, mein Büro befand sich in meiner Küche. Und ich saß auf einem Stuhl, der zu unserem Esstisch gehörte.

Ich arbeitete von morgens bis abends auf diesem Holzstuhl sitzend und dann kam in der Regel der stechende Rückenschmerz: von der linken Schulter fing er an über den ganzen Rücken auszustrahlen. Ich hab nur noch gejault, Ibuprofen eingeschmissen und bin ins Bett gekrochen.

Deswegen, Leute: lasst die Finger weg von Holzstühlen, wenn ihr nicht mehr jung und knusprig seid! Und: falls ihr auch bei Euch daheim ein Arbeitszimmer habt, zum Beispiel um ab und an im Home Office zu arbeiten oder ihr seid auch Freiberufler: investiert in einen soliden Bürostuhl. Das habe ich dann auch irgendwann getan und dieser Retro-style Stuhl rettet seitdem meinen Rücken:

Bildergebnis für segmüller bürostuhl new york
Quelle: Segmüller Online Shop

Auch wenn ich mittlerweile vom schönen Wonder Coworking Space auf dem Prenzlauer Berg aus arbeite, so bereue ich die Investition in einen guten Bürostuhl keinesfalls.

Was bei der Ergonomie wichtig ist:

Eure Beine müssen in etwa im 90-Grad-Winkel liegen und der Stuhl sollte so geformt sein, dass euer unterer Rücken stabilisiert wird. Zusätzlich tragen noch Armlehnen zum Sitzkomfort bei. Auch sollte die Höhe des Stuhls einstellbar sein.

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Quelle: http://www.roemer-roemer.de/en/aktuelles/aktuelles-newsdetails/artikel/ergonomie-am-arbeitsplatz.html?cHash=dbdaa3de5081ce058ae70c940239bd4a

Es ist also nicht unbedingt ein Mangel an Kreativität, der mageren Output verursacht, sondern manchmal einfach der falsche Stuhl.

Das hat jetzt gesessen, oder? ^.^