Über mich

„Ist es schon des Sinnens und Planens würdig, für einige hundert Millionen Menschen eine befriedigende Daseinsgrundlage zu schaffen, so bedeutet solches Streben nach wohlbeherrschter Ordnung eine allgemeine Aufgabe des Menschentums an sich.“
Hans Kuron, Professor für Bodenkunde und Bodenerhaltung, 1959

Dieses schöne Zitat stammt von meinem Großvater, Professor Hans Kuron. Er war Bodenkundler und erforschte unter anderem, in welchem Ausmaß Landwirtschaft und Industrie auf die Böden wirken und welche Langzeitfolgen dies für unsere Umwelt hat.

Seit seiner akademischen Schaffensphase in den 1950er Jahren hat unsere Welt leider nicht viele Fortschritte in Richtung einer positiven ökonomischen, ökologischen oder sozialen Entwicklung genommen.

Vergessen wir nicht: unseren Wohlstand verdanken wir der Umwelt und den Menschen und Tieren, die auf diesem Planeten leben.

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Anders als mein Großvater führte mich mein Weg zum Thema Nachhaltigkeit nicht in die Forschung, sondern als Nachhaltigkeitsmanagerin zu einem großen US-amerikanischen IT-Unternehmen. Anschließende berufliche Stationen waren Projekt- und Kommunikationsmanagement und zuletzt eine fest angestellte Tätigkeit im Personalwesen.

Das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ließ mich jedoch nicht los, so dass ich 2018 meine Kommunikationsberatung Kankyo Consulting gründete.

Wie kam ich nun aber ursprünglich zur Nachhaltigkeit?

Als kleines Kind lief ich auf blühenden Wiesen Schmetterlingen im warmen Sonnenschein hinterher und beim Unkraut jäten lernte ich die Würmlein und weiteres vielbeinige Getier schätzen und lieben. Dadurch entwickelte ich eine profunde Liebe zur Umwelt.

Unsinn!

Jetzt der Real Talk:
Ich bin als Tochter einer Deutschen und eines Japaners in einer hessischen Kleinstadt aufgewachsen, umgeben von Neubauten und gleich neben der Feuerwehr an einer viel befahrenen Straße. Der Spielplatz war nicht ganz ohne und ich durfte da aus Sicherheitsgründen nie alleine hin, die Luft war Smog-geschwängert und meine einzige Berührung mit Flora waren die Topfpflanzen meiner Mutter und Fauna in Form von Spinnen, die mein wesentlich naturverbundenerer Vater liebevoll vor der Fliegenklatsche meiner Mutter rettete.

Meine Leidenschaft für das Thema Nachhaltigkeit liegt in meiner Liebe zu dieser Welt mit all ihren verschiedenen Menschen, Tieren, Pflanzen und Kulturen. Als Jugendliche las ich “Jenseits von Afrika”, Eugene O’Neills Dramen, später Dostoevsky’s “Dämonen” und lernte lesend die Vielfalt dieser Welt kennen und kann also heute sagen:

Unser Planet verdient es, noch für viele Generationen erhalten zu werden.

Mit meiner Kommunikationsarbeit lebe ich diese mir so wichtigen Werte und mache ich mich dafür stark, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den Unternehmen, Verbänden, Behörden und Start-Ups, die die Nachhaltigkeit auf der Agenda haben, klar, prägnant und verständlich vermittelt wird.

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